CGSB e.V. – Contestgruppe Schöppinger Berg e.V.

DF0MU | DP7D – CQ aus JO32PC

Kategorie: Kurzwelle

WAEDC CW 2019

Holger, DL9EE, nimmt an diesem Wochenende von unserer Kurzwellenstation mit dem Call DP7D am Worked All European DX Contest in CW teil. Er bestreitet alleine den Contest in der stromsparenden „LowPower“ – Klasse.
Die Bedingungen sind nicht die Besten. Die Ausbreitungsbedingungen lassen wie auch das Wetter zu wünschen übrig. Ein kräftiger Wind verhindert, dass die Antennen auf die volle Höhe ausgefahren werden können.
Wir drücken Holger trotzallem die Daumen. Drückt mit!

Holger, DL9EE, im WAEDC CW 2019 unter dem Call DP7D

Da muss man zweimal hinsehen

Das war der Stand im Kurzwellenraum am Montag, 08.07.2019.

Die 28. Kalenderwoche 2019 stand seit Beginn des Jahres als „Umbauwoche Kurzwelle“ in unserem Wiki fest. Mitglieder der Kurzwellengruppe haben diesen Termin auserkoren, um sowohl Technik als auch Ergonomie der Station zu überarbeiten. Am Ende der Woche haben wir dann die Teilnahme an der IARU World Championship gesehen.

Nachdem aber klar wurde, dass es als Gesamtprojekt nicht zu schaffen war, teilten wir die Arbeiten auf. Wir begannen also damit, uns Gedanken über den ergonomischen und optischen Umbau zu machen. Wünsche einzelner wurden im Wiki eingetragen und, wenn möglich, auch gerne beachtet.

Die Arbeit begann

Franjo und Holger begannen am Dienstag damit, den Kurzwellenshack auszuräumen und alle Nägel und Schrauben aus den Wänden zu entfernen. Die Stationen wurden mit allen Einzelteilen in der Halle zwischengelagert und abgedeckt. Das ausräumen der Station mit allen Geräten, Kabeln, Bildern und Mobiliar hat ganze zwei Manntage angedauert. Einige Zeit nahm auch die Beschriftung aller Kabel in Anspruch.

Wir bekennen Farbe

Michael, DH5DAX, besorgte auf seinem Weg zur Station Malersachen, Farbe für die Wände und auch Laminat für den Boden. Wir wollten, so war es ein Wunsch, einen pflegeleichten Bodenbelag. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder gemerkt, dass, insbesondere nach Besuchen in der Schafwiese, die Schuhe nie so richtig sauber waren. Mit dem neuen Bodenbelag soll es jetzt leichter sein, die Hinterlassenschaften der Schafe und anderer Lebewesen auf dem Gelände wieder zu entfernen.

Die Farbe erschien im ersten Moment als sehr gewöhnungsbedürftig. Allerdings hat sie den Vorteil, das Licht nicht zu reflektieren und die Augen somit zu ermüden. Michael verspachtelte die Löcher in den Wänden und machte den ersten Testanstrich. Die Arbeiten endeten dann um 4 Uhr in der Frühe. Am Tag zwei kamen weitere 36 Arbeitsstunden hinzu.

Der Mittwoch begann dann mit dem Anstrich des gesamten Funkraumes. Während die Farbe an der Wand trocknete, besorgten Holger und Michael bei einem gut sortierten Baumarkt in Münster die neuen Arbeitsplatten und reichlich Material für das neue Lichtkonzept. Die Sache mit den Arbeitsplatten sollte sich aber noch als problematisch herausstellen.

Das IKEA-Prinzip – oder: Wie bekomme ich nur alles mit

Nun ja – wir waren mit dem Camper angereist und mit eben diesem wollten wir alles mit auf den Berg nehmen. Nun waren die Arbeitsplatten 2,80m lang was kein Problem darstellen sollte – aber auch 90 cm tief. Genau das wurde uns aber zum Verhängnis! Wir hatten im Camper nur die Möglichkeit, eine Platte mitnehmen zu können. Für die zweite gab es keine weitere Bewegungsmöglichkeit. Also würden wir um eine zweite Fahrt zum Baumarkt nicht herum kommen.

Die eine Platte eingeladen – die zweite bei den freundlichen Mitarbeitern des Baumarktes in Obhut gegeben, trafen wir wieder auf dem Berg ein. Jetzt machten wir uns daran, die erste (sehr gewichtige) Massivholzplatte vor die weitere Verarbeitung und die Lasur vorzubereiten. Zeitgleich begannen im Funkraum die Arbeiten am Bodenbelag. Weitere Mitglieder waren in der Zwischenzeit eingetroffen und beäugten teils skeptisch, teils verwundert, die Verwandlung im Shack.

Es werde Licht

Wo dunklere Wände und dunkles Holz sind, muss es auch Licht geben. Neben der vollen Kampfbeleuchtung durch die Neonröhren an der Decke (die auch weiterhin vorhanden sind) sollte es eine angenehme und eben ermüdungsfreie Beleuchtung geben. Wir realisierten es durch ein Alu – T-Profil rundum, in das oben und unten LED-Streifen geklebt wurden. So scheint ein Licht nach oben und wird durch die Decke reflektiert und ein Licht entlang der Wand nach unten.

Uns graute schon am davor, am Donnerstag die zweite Arbeitsplatte abholen zu müssen. Das Gewicht und das millimetergenaue bugsieren in den Camper sorgte nicht gerade für Jubelstürme. Aber – da zahlte sich der Erfahrung des Vortags aus – ging genau dieses sehr schnell und unkompliziert von statten. Binnen weniger Minuten war alles verladen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause bei einer Currywurst vom Sternekoch Mario Kotaska (oder einer nicht gerade motivierten Angestellten) ging es wieder zurück. Frische Kräfte erwarteten uns auf dem Berg und so ging auch das entladen sehr schnell. Die Arbeiten an der zweiten Platten konnten starten. Lasieren, abschleifen und noch einmal lasieren – das stand nun auf dem Programm.

rpt

Während einer die Holzarbeit machte, wurden am Freitagnachmittag die Kabelkanäle für die Hochfrequenzen- und Steuerleitungen an die Wand gebracht. Strickt nach Verwendung der Leitungen getrennt und mit positionsgenauen Öffnungen für die Zuführung der Kabel an die Station versehen, wurden die Kanäle montiert.

Hochzeit – die neuen Arbeitstische kommen in den Funkraum

Nein, wir haben nicht vergessen, wie schwer die Arbeitstische waren. Darum waren wir froh, weitere Mitglieder auf dem Gelände zu haben, die uns beim Transport aus der Werkstatthalle in den Shack tatkräftig zur Hand hingen. Alles war gut ausgemessen und jeder packte gut mit an und so konnten die neuen Tische ohne große Herausforderungen den neuen Standort im Funkraum beziehen.

Nach viel Kleinarbeit unter den Tischen konnte die erste Stellprobe der Geräte und die weitere Optimierung starten. Hier nun ein paar Eindrücke hiervon:

Nach einigen Diskussionen haben wir uns entschlossen, auf den Tischaufsatz zu verzichten. Stattdessen wanderten alle Geräte, die sonst dort aufgebaut werden sollten, in ein handelsübliches Regal eines schwedischen Möbelhauses. Hier sind nun die Stationmaster, der Rotorserver sowie alle Rotoren als manuellem Backup zu finden.

Nach und nach entwickelte sich so unser Stationskonzept, wie es jetzt zu sehen ist. Zusätzlich konnte Vera dem Kaufanreiz aus Schweden nicht wiederstehen und besorgte drei weitere Regale und Aufbewahrungstaschen. Nun kann jeder Operator sein Headset, Hausschuhe (HIHIHI) oder weitere personalisierte Materialien hier unterbringen. Ein besonderes Highlight wurde noch von Michael besorgt. Dieses Highlight steht nun in der Ecke und sticht farblich hervor. Ich denke, Ihr werdet sehen, was ich meine.

Das Ergebnis

Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Es müssen noch Verkabelungsarbeiten erledigt werden und minimale Arbeiten an der Beleuchtung. Kleine Änderungen am Stationsdesign kann es also noch geben.

Danke an alle, die hier die Arbeiten tatkräftig mit Hand oder Geldbörse unterstützt haben. Weitere Projekte ähnlicher Art auf dem Vereinsgelände sind in Planung.

Nach dem Contest ist vor dem Contest

Und was macht man in der Zwischenzeit? Bei der Contestgruppe Schöppinger Berg e.V. stehen die Planungen für den Umbau der Kurzwellenstation an. Der gesamte technische Innenausbau sowie die Gestaltung der Arbeitsplätze stehen auf dem Prüfstand.

Eines der Planungsbilder für den Ausbau als M/1 oder M/2 – Station

Ab April geht es dann los mit dem Umbau. Die Aufgaben werden verteilt, Material besorgt und dann werden die Ärmel hochgekrempelt. Zudem steht natürlich noch die Geländepflege an, wie in jedem Frühjahr. Viel Arbeit also für die Mitglieder der Contestgruppe. Es wird halt nicht nur gefunkt.

Du möchtest auch einmal vorbei schauen, ob die Contestgruppe Schöppinger Berg etwas für Dich ist? Schreib gerne eine E-Mail an dg9yih (at) gmx.de und mache einen Termin aus. Gerne zeigen wir dir unsere Station und das Gelände. Bei einem Kaffee kann man dann schauen, ob Du Lust auf ein paar Probeconteste bei uns hast.

Jawohl! Neuer Deutschlandrekord im CQ WPX RTTY M/1

Da ist er, der neue Deutschlandrekord. Wie schon beim Blick auf den Endpunktestand des Contests vermutet ist es nun final. Die Contestgruppe Schöppinger Berg e.V. hat mit DP7D einen neuen Rekord in Deutschland aufgestellt. Bei nur mäßigen Bedingungen haben wir nicht nur Platz 1 in Deutschland sondern auch Platz 3 in Europa und zeitgleich Platz 3 Welt erreicht.

Danke an die fleißigen Arbeiten im Hintergrund die dafür gesorgt haben, dass die Station so störungsfrei lief.

 

CQ WW 160m SSB – Eine Herausforderung

Tagsüber nur Reichweiten bis knapp über die Bodenwelle hinaus und dann erwacht das Band in der Dämmerung plötzlich zu einem prasselndem Leben. Trotzdem muss man einen enormen Antennenaufwand treiben – sowohl auf der Sende- als auch auf der Empfangsseite. Hier haben Helmut und Frank viel Zeit, Geld und Arbeit investiert, um unsere QRM-Situation zu verbessern. Wer werden versuchen, an diesem Wochenende ein gutes Ergebnis heraus zu arbeiten. Mit einem Dipol in knapp 30m über Umgebungsgrund sowie mehreren Beverages in verschiedene Richtungen stellen wir uns dieser Aufgabe. Unter DP7D werden Ecki, Marco und Holger in der Luft sein. Geb uns gerne einen Call – wir freuen uns auf Euch!

CQ WPX SSB 2017 Multi/Multi

Im WPX SSB 2017 sind wir erstmals in der Multi/Multi Kategorie gestartet. Die Entscheidung hierfür fiel erst etwa 12 Stunden vor Contestbeginn, da sich insgesamt 12 Operator angekündigt hatten. Dank einer tollen Leistung des Technik-Teams, konnten 4 Stationen gleichzeitig in die Luft gebracht werden. Leider waren die Bedingungen nicht so gut, dass sich dies auch entsprechend lohnte. Wirklich gut gingen nur 2 Bänder, sodass die 3. und 4. Station nicht permanent besetzt war. Am Ende waren über 5000 QSOs im Log im 17,8 Mio. Punkten.

IOTA 2016

iota-TRANSHolger aus der Kurzwellengruppe nimmt am RSGB IOTA Contest 2016 in der Klasse Single OP / High Power (Phone) teil. Der 24h – Contest dient als Test für die Rotorautomatisierung der Station sowie der Antennenumschaltung mittels Stackmatch auf 20m.



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